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Ruth I. Ohlmann
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 Ruth Ingeborg Ohlmann - Sopran

                  Johannes Beck - Bariton

Ruth Ingeborg Ohlmann - Sopran:

Ruth Ingeborg Ohlmann wurde als eines von sechs Kindern in Neustadt/Aisch geboren. Sie wuchs in Weingarten am Bodensee auf.

Im Alter von 16 Jahren wanderte ihre Familie nach Kanada aus und fand in Ayr/Ontario eine neue Heimat. Nach Abschluss der High School in Cambridge begann sie ein Gesangstudium an der Wilfrid Laurier University in Waterloo. Sie erhielt dort den Bachelor of Music mit Auszeichnung und schloss das Studium mit dem Operndiplom ab. Während dieser Zeit gewann sie mehrere Wettbewerbe: Die NATS Competition für Ontario, die Ontario Provincials und den ersten Preis beim Kitchener Kiwanis Music Festival. Mit Puccinis Suor Angelica hatte sie hier auch ihr Operndepüt.

Ruth I. Ohlmann wurde danach an das Atelier lyrique der Oper in Montréal engagiert. Hier sang sie u. a. die Titelpartie in “Il segreto di Susanna” von Wolf-Ferrari.

Im Anschluß kam sie zurück nach Europa und wurde für eine Spielzeit Studiomitglied am Opernhaus Zürich. In diesem Jahr hatte sie außerdem einen Gastvertrag mit der Vancouver Opera und war Preisträger bei der Eisteddfod Competition in Llangollen, Wales.

Ein Festengagement führte sie die nächsten zwei Jahre an das Landestheater Coburg. Partien waren  u. a. die Baronin in Lortzings “Wildschütz”, die Susanna in Mozarts “Hochzeit des Figaro” und die Hanna Glawari in der “Lustigen Witwe” von Franz Lehár. Hier zeigte sich auch ihr besonderes Talent für die Operette, so gewann sie in Coburg auch den Alexander Girardi Wettbewerb. Sie wurde als Gast an das Theater in Hof verpflichtet und trat in einer Reihe von Operettenkonzerten mit dem Original Stuttgarter Alt-Wiener Strauß-Ensemble auf; von dieser Zusammenarbeit kündet auch eine CD-Aufnahme.

Danach war Ruth Ingeborg Ohlmann erste Sängerin an der Musikalischen Komödie in Leipzig. Wichtige Partien hier waren die Saffi im “Zigeunerbaron”, Sonja im “Zarewitsch” die “Wiener Blut” - Gräfin und die Marquise von Pompadour in der gleichnamigen Operette. Zu dieser Zeit hatte sie auch einen Gastvertrag mit dem Thüringer Landestheater in Eisenach.

Nachdem sie als Gast die Musette in “La Bohéme” am Staatstheater am Gärtnerplatz in München, wurde sie an diesem Haus als festes Ensemblemitglied engagiert. Hier verkörperte sie u. a. die Pamina in der “Zauberflöte”, Donna Elvira in “Don Giovanni”, Antonia in “Hoffmanns Erzählungen”, Sylva Varescu in der “Csardasfürstin”, Rosalinde in der “Fledermaus” und die Titelpartie in “Gräfin Mariza”. In der preisgekrönten Uraufführung von Awet Terterjans “Beben” sang sie die weibliche Hauptrolle.

Zur Zeit arbeitet Ruth Ohlmann freischaffend.